Der Spitzenökonom Moritz Schularick fordert eine grundlegende Neuausrichtung der europäischen Verteidigungsinvestitionen, da Europa trotz drastisch gestiegener Ausgaben ein militärischer Zwerg bleibe. Die europäischen NATO-Staaten haben für 2025 550 Milliarden Dollar für Rüstung vorgesehen, eine Reaktion auf die Unsicherheit über die Zuverlässigkeit der USA unter Donald Trump und die Bedrohung durch Russland unter Wladimir Putin. Schularick plädiert für eine Abkehr von teuren Waffensystemen hin zu mehr Drohnen und verstärkter Forschung für zukünftige Kriege, um die Kriegstüchtigkeit Europas effektiv zu steigern.