Berliner Bezirke haben seit 2014 insgesamt Bußgelder in Höhe von 12,4 Millionen Euro wegen Zweckentfremdung von Wohnraum verhängt, darunter ungenehmigte Leerstände, Abrisse und die Umwandlung in Ferienwohnungen. Jedoch konnten bisher nur etwa 4,2 Millionen Euro dieser Gelder eingetrieben werden, was einem Anteil von etwas mehr als einem Drittel entspricht. Dies deutet auf erhebliche Schwierigkeiten bei der Vollstreckung der verhängten Strafen hin, insbesondere in den Innenstadtbezirken, die die höchsten Bußgelder verhängt haben.