Kulturstaatsministerin Claudia Roth hat den Ausschluss des Berliner „Buchladens zur schwankenden Weltkugel“ vom Deutschen Buchhandlungspreis verteidigt, obwohl die Inhaberinnen Marion Liebhold und Heike Vasel dies erst aus der Presse erfuhren. Der Laden in Prenzlauer Berg, der als politisch links eingestuft wird und unter anderem Antifa-Material sowie Bustickets zu Demonstrationen gegen Rechte anbietet, wurde von der Liste der Preisträger gestrichen. Anwälte kündigten bereits Klagen gegen diese Entscheidung an, die von vielen als politisch motiviert kritisiert wird. Die Begründung für den Ausschluss bleibt unklar, was zu weiterer Kritik an der Vergabe des Preises führt.