Zwei Jahre nach Amtsantritt von Präsident Javier Milei in Argentinien, in denen das versprochene Wirtschaftswachstum ausblieb, hat das Abgeordnetenhaus in Buenos Aires ein neues Gesetz bestätigt, das die Arbeitsrechte schwächt und das Land spaltet. Kernstück der Reform ist die Möglichkeit für Unternehmen, künftig bis zu zwölf Stunden tägliche Lohnarbeit zu verlangen, ohne diese als Überstunden vergüten zu müssen, was die bisherige Acht-Stunden-Grenze deutlich überschreitet. Diese Maßnahme zielt darauf ab, die Wirtschaft anzukurbeln, stößt jedoch auf erheblichen Widerstand und führt zu einer Polarisierung der Gesellschaft.