Ein Jahr nach der Absetzung des beliebten Istanbuler Bürgermeisters Ekrem İmamoğlu hat die türkische Oppositionspartei CHP ihren Wahlkampf gegen Präsident Recep Tayyip Erdoğan offiziell eröffnet. Die Partei bezeichnet dies als die „längste Wahlkampagne der Geschichte“ und plant, das Staatsoberhaupt bis zu den Wahlen im nächsten oder übernächsten Jahr mit einer kontinuierlichen Reihe von Protestkundgebungen unter Druck zu setzen. Diese Mobilisierung markiert eine intensive Phase der politischen Auseinandersetzung, in der die Opposition versucht, ihre Position zu stärken und die Zukunft Erdoğans herauszufordern.