Zwei Monate nach dem US-Angriff und der Festnahme von Nicolás Maduro in Venezuela zeigen sich erste Anzeichen von Widerstand gegen die Übergangsregierung unter Delcy Rodríguez. Hunderte Menschen, darunter Frauen am Internationalen Frauentag und Arbeiter am 12. März, protestierten in Caracas für höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen, da der Mindestlohn seit vier Jahren nicht angepasst wurde und nun weniger als 0,40 US-Dollar pro Monat beträgt. Die Angst vor Repression nimmt ab, und fast 700 politische Gefangene, darunter viele Oppositionelle, wurden freigelassen, was die Opposition als Momentum zur inneren Druckausübung auf das Regime betrachtet. Die Übergangsregierung hat ein Amnestiegesetz verabschiedet und die Ölindustrie aus staatlicher Kontrolle gegeben, doch Experten warnen, dass diese Veränderungen leicht rückgängig gemacht werden könnten, während die USA, insbesondere Präsident Trump, primär an Öl interessiert sind.