Allergiker leiden derzeit besonders stark unter der Pollensaison, da nach einem langen, kalten Winter Ende Februar plötzlich frühlingshafte Wärme einsetzte, was zu einem massiven und abrupten Pollenausstoß führte. Dieser plötzliche Anstieg überraschte viele Betroffene und verstärkte das Gefühl, stärker als im Vorjahr zu leiden. Die ungewöhnlich trockene Luft der letzten Wochen hat zusätzlich dazu beigetragen, dass mehr Pollen in der Luft zirkulieren, was die Symptome wie laufende Nasen, juckende Augen, kratzige Stimmen und Asthmaanfälle verschlimmert. Charité-Allergologin Margitta Worm erklärt die Hintergründe und die Wirksamkeit von Medikamenten, während die Vorhersage eines Mastjahres für die Birkenblüte noch aussteht.