Tagesspiegel Plus Schickt Trump doch US-Bodentruppen in den Iran?: „Der Einsatz wäre ein großes Wagnis“ 19.03.2026

Die Vereinigten Staaten verlegen mindestens 2.500 Marineinfanteristen in den Nahen Osten, um sie für eine mögliche Bodenoperation im Iran bereitzuhalten, was Präsident Donald Trump als riskantes, aber potenziell wirksames Mittel zur Beeinflussung Teherans betrachtet. Experten wie Arman Mahmoudian von der University of South Florida und Gerhard Mangott von der Universität Innsbruck erörtern mögliche Einsatzziele, darunter die strategisch wichtige Ölinsel Charg und Inseln in der Nähe der Straße von Hormus, die zur Unterbrechung der iranischen Ölexporte und zur Kontrolle wichtiger Seewege dienen könnten. Ein weiterer kritischer Grund für einen Bodeneinsatz könnte die Sicherstellung von 440 Kilogramm hochangereichertem Uran sein, das der Iran versteckt hält und das für den Bau von Atomwaffen verwendet werden könnte. Trotz der potenziellen militärischen Vorteile birgt ein solcher Einsatz erhebliche Risiken, darunter iranischer Widerstand, die Gefahr von US-Verlusten und innenpolitische Bedenken, da die amerikanische Öffentlichkeit einen neuen langwierigen Krieg ablehnt und ein Scheitern vor den Kongresswahlen für Trump katastrophal sein könnte.














