Gesundheitsministerin Nina Warken plant eine ehrgeizige Pflegereform, die darauf abzielt, bereits im ersten Jahr elf Milliarden Euro einzusparen. Ein zentraler Bestandteil dieser Reform sind Leistungskürzungen für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen, die sich oft um die Pflege kümmern. Diese Pläne lösen bei Betroffenen erhebliche Ängste aus. Eine alleinerziehende Mutter, eine Ärztin, die an Long Covid leidet, und eine Rentnerin, die einen Angehörigen pflegt, äußern ihre Sorge, dass der Sozialstaat sie im Stich lassen könnte, sollte die Reform wie geplant umgesetzt werden. Die Kürzungen stellen für sie eine existenzielle Bedrohung dar.