Tagesspiegel Plus Strack-Zimmermann zum FDP-Fiasko: „Wenn eine Partei nur noch zwei Prozent der Stimmen bekommt, ist das existenziell“ 22.03.2026

Marie-Agnes Strack-Zimmermann, ein Präsidiumsmitglied der FDP, bezeichnet das erneute Ausscheiden ihrer Partei aus dem Landtag in Rheinland-Pfalz, wo sie nur etwas mehr als zwei Prozent der Stimmen erhielt, als „politisches Versagen“ und „existenziell“. Sie führt dieses Debakel, das nach dem Desaster bei der Bundestagswahl 2026 eintritt, auf die Nachwirkungen der Wahl zurück, die die Bemühungen der Spitzenkandidaten wie Daniela Schmitt überschatten. Strack-Zimmermann kritisiert das Fehlen einer klaren Strategie seit der Bundestagswahl und betont, dass Metaphern wie die von Parteichef Christian Dürr mit Leben gefüllt werden müssen, um die Zuversicht zu stärken. Sie räumt ein, dass die FDP nur noch in Sachsen-Anhalt in einer Landesregierung vertreten ist und dort ebenfalls vor einer schwierigen Wahl im September steht, betont aber, dass man kämpfen müsse, um nicht bereits verloren zu haben.













