Berlin, einst eine Metropole, die durch historische Ausnahmesituationen geprägt war und einen besonderen Nimbus besaß, verliert diesen Status und kämpft nun darum, seine Identität als "nur" eine große Stadt neu zu definieren. In einem Kreuzberger Lokal diskutierten Wirtschaftsvertreter, Lobbyisten, Politiker, Ärzte und Anwälte angeregt über die Ausrichtung zukünftiger Großereignisse. Die Mehrheit favorisierte die Olympischen Spiele als potenzielles Zugpferd für die Stadt, während die Expo als weniger attraktiv eingeschätzt wurde. Diese Debatte spiegelt die aktuelle Herausforderung Berlins wider, seinen Platz in der Welt neu zu finden und sich von der Vergangenheit zu lösen, um neue Anziehungspunkte zu schaffen.