Mexiko bereitet sich auf die Fußball-WM im Sommer vor, doch die Stimmung im Land ist gespalten zwischen der Vorfreude auf das Sportereignis und der tiefen Besorgnis über eine mögliche Eskalation der Gewalt. Diese Sorge wird durch die jüngsten Ereignisse verstärkt, insbesondere nach der Tötung des Drogenbosses Nemesio Oseguera Cervantes, alias „El Mencho“. Als Reaktion darauf errichteten Mitglieder seines Jalisco Nueva Generación (CJNG) Kartells landesweit hunderte Straßenblockaden und verübten Brandanschläge auf Autos und Banken. Diese Gewaltexzesse führten zu mindestens 27 getöteten Sicherheitskräften und 46 mutmaßlichen Kartellmitgliedern in den letzten Tagen, was die Unsicherheit für die bevorstehende WM erhöht.