Judith Raupp, die seit 15 Jahren im Kongo lebt und dort mehrere Ebola-Epidemien miterlebt hat, teilt ihre Erfahrungen in einem Interview. Sie beschreibt das Leben während der Epidemien, das von Verhaltensweisen wie Abstandhalten und Händewaschen geprägt ist, aber auch von einem tiefen Misstrauen gegenüber Hilfsorganisationen. Trotz der Herausforderungen, die Ebola mit sich bringt, hebt Raupp die positive Energie und den Aufbruch der Jugend hervor. Sie zog nach einer Reise mit dem damaligen Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel in den Kongo, angezogen von der atemberaubenden Natur, insbesondere dem Kivusee, und einer tiefen menschlichen Verbundenheit, die sie dort fand und in Deutschland nur mit wenigen engen Freunden erlebte.