Seit dem 1. März wird der Görlitzer Park in Berlin-Kreuzberg nachts zwischen 22 und 6 Uhr abgeschlossen, um Kriminalität und Elend einzudämmen. Anwohner wie Anette Nägele berichten jedoch, dass sich die Probleme seitdem in ihren Kiezen verschlimmert haben und sie Angst um ihr Leben haben, da Drogenhandel, Feuer und Verschmutzung zugenommen hätten. Ein Wachdienst mit Hunden überwacht das Tor, um die Einhaltung der Sperrzeiten zu gewährleisten. Die Maßnahme, die seit zehn Tagen besteht, hat die Sorgen der Anwohner bestätigt, dass die Probleme nicht gelöst, sondern lediglich verlagert werden.