Der deutsche Astronaut Alexander Gerst betont die Notwendigkeit, den Mond als "achten Kontinent" zu verstehen und zu erforschen, da dies für das Überleben der Menschheit entscheidend sei. Angesichts der Krisen auf der Erde sei die Ausgabe von Milliarden für Mondmissionen keineswegs sinnlos, sondern fördere technologische Entwicklungen, die zur Lösung globaler Probleme wie der Klimakrise beitragen. Gerst, ein möglicher Kandidat für die Artemis-Mondmissionen, vergleicht die Mondforschung mit der Erschließung der Antarktis vor 100 Jahren, wo Forschungsstationen statt Dörfer entstehen. Die NASA plant die Rückkehr zum Mond mit einer Umrundungsmission am 2. April 2026 und einer ersten Landung für 2028, was nach 56 Jahren die erste bemannte Mondmission seit Apollo 17 wäre.