Tankstellenverband zu Spritpreisen "Bis zu 2,50 Euro und mehr pro Liter" 10.03.2026

Der deutsche Tankstellenverband warnt vor weiter steigenden Spritpreisen, die bis zu 2,50 Euro pro Liter erreichen könnten. Diesem Anstieg liegt die Vermutung zugrunde, dass Mineralölkonzerne die aktuelle geopolitische Lage, insbesondere den Krieg im Nahen Osten, ausnutzen. Sepp Müller, stellvertretender Unions-Fraktionsvorsitzender, bezeichnete die Preisentwicklung als "maximal unverhältnismäßig" und schloss staatliche Eingriffe in die Unternehmen nicht aus, nachdem eine erneute Steuersenkung wie 2022 ausgeschlossen wurde. Eine von Müller geleitete Taskforce wird mit Mineralölkonzernen und dem Kartellamt über Lösungsansätze beraten, während Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reiche und Bundesfinanzminister Lars Klingbeil bereits eine kartellrechtliche Prüfung und Konsequenzen bei Bereicherung androhten.













