Tarif-Entscheidung öffentlicher Dienst erst in Verlängerung 13.02.2026

Die Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder werden fortgesetzt, da Gewerkschaften und die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) am dritten Verhandlungstag keine Einigung erzielen konnten. Die Gespräche, die ursprünglich auf drei Tage angesetzt waren, werden am Freitag ab 9:00 Uhr fortgesetzt, um eine Einigung über höhere Entgelte für rund 900.000 Tarifbeschäftigte der Länder zu erzielen, was potenziell 2,2 Millionen Menschen betrifft. Die Gewerkschaften Verdi und dbb fordern sieben Prozent mehr Einkommen, mindestens 300 Euro, sowie Verbesserungen für Schichtbeschäftigte, Azubis und Ost-West-Angleichungen. Die TdL hat Angebote für Strukturelemente vorgelegt und eine lineare Erhöhung von über fünf Prozent angeboten, was von den Gewerkschaften als zu niedrig kritisiert wurde. Ein Scheitern der Verhandlungen könnte zu einer Urabstimmung und Streiks führen, wird aber als unwahrscheinlich eingeschätzt.














