Tödlicher Virusausbruch auf Kreuzfahrtschiff: Karte zeigt die Route der „Hondius“ 07.05.2026

Eine Kreuzfahrt mit der „MV Hondius“ der Reederei Oceanwide Expeditions wurde für dutzende Passagiere zum Albtraum, nachdem ein Ausbruch des Hantavirus zu mehreren Todesfällen führte. Das Schiff startete am 1. April in Ushuaia, Argentinien, mit 114 Passagieren und Besatzungsmitgliedern und fuhr durch die Antarktis, Südgeorgien und Tristan da Cunha. Am 11. April starb ein 70-jähriger Niederländer an Bord, woraufhin seine Witwe am 24. April in St. Helena das Schiff verließ und einen Tag später in Johannesburg verstarb. Insgesamt 29 Passagiere, darunter auch Deutsche, verließen in St. Helena das Schiff, unwissend, dass sie infiziert sein könnten. Ein britischer Passagier wurde auf die Intensivstation geflogen, und eine deutsche Frau starb am 2. Mai vor den Kapverdischen Inseln. Labortests bestätigten eine Infektion mit dem Andes-Hantavirus, das von Mensch zu Mensch übertragbar ist. Die Behörden der Kapverden verweigerten der „Hondius“ das Einlaufen, und das Schiff nahm Kurs auf Teneriffa, wo eine Ankunft am 10. Mai erwartet wird.














