Telegram-Einschränkungen: Russische Soldaten wütend auf den Kreml 13.02.2026

Russische Soldaten und militante Blogger sind verärgert über die Entscheidung des Kremls, den Messengerdienst Telegram zu verlangsamen und einzuschränken, da sie befürchten, dass dies die militärischen Operationen an der Front im Krieg gegen die Ukraine beeinträchtigen könnte. Die russischen Behörden, vertreten durch die Telekom-Aufsichtsbehörde Roskomnadsor, begründen die Maßnahmen damit, dass Telegram gegen russische Gesetze verstoße, Personendaten ungeschützt lasse und nicht gegen Betrug oder die Nutzung für kriminelle und terroristische Zwecke vorgehe. Soldaten berichten, dass Telegram ein zentrales Einsatzinstrument für schnellen Informationsaustausch, insbesondere zur Abwehr von Drohnen, sei und vergleichen die Situation mit dem Verlust des Starlink-Internetzugangs. Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow von Belgorod warnt vor Beeinträchtigungen der Sicherheitsinformationen für seine Anwohner und empfiehlt die Nutzung der alternativen App "Max", die jedoch selbst umstritten ist. Kremlfreundliche Kommentatoren beschuldigen Telegram-Gründer Pawel Durov, die Plattform für feindselige Narrative missbrauchen zu lassen.














