Thailand und Myanmar Nach den seltenen Erden kommt das Gift 16.03.2026

Fischer Kob Kotkam aus Nordthailand leidet unter gesundheitlichen Problemen wie Hautausschlägen, da der Kok-Fluss, seine Lebensgrundlage, durch giftige Schwermetalle wie Arsen, Cadmium, Bromium und Quecksilber verseucht ist. Toxikologe Wan Viriya von der Universität Chiang Mai hat in Wasserproben, Sedimenten und Böden extrem hohe Konzentrationen dieser Metalle festgestellt, die mit dem Abbau von seltenen Erden und Gold in Minen nahe der Grenze zu Myanmar in Verbindung gebracht werden. Diese Minen nutzen offenbar billige Technologien und leiten Abfallprodukte ungeklärt in die Umwelt, was zu einer grenzüberschreitenden Verschmutzung führt, die auch den Mekong und damit über 60 Millionen Menschen im Einzugsgebiet bedroht. Trotz Gesprächen mit thailändischen Behörden und der Einrichtung einer Untersuchungskommission gibt es aufgrund des Bürgerkriegs in Myanmar und mangelnder Verantwortungsübernahme keine Fortschritte, während die Betroffenen in Tha Ton auf abgefülltes Wasser angewiesen sind und als Citizen Scientists zur Datenerfassung beitragen.













