[The Wide Shot] Religiöse Führer sollten aufhören, sich wie die Iglesia ni Cristo zu verhalten 05.07.2026

Die Sozialanthropologin Melba Maggay löste kürzlich eine Kontroverse aus, indem sie das Blockwahlverhalten der Iglesia ni Cristo kritisierte und argumentierte, dass dies demokratische Prozesse verzerre. Maggay forderte Katholiken und Evangelikale auf, eine kollektive moralische Stimme in der Politik zu bilden. Kritiker warfen ihr jedoch Heuchelei vor und deuteten an, dass sie nach ähnlichem politischen Einfluss strebe. Der Artikel argumentiert, dass religiöse Führer oft politische Strategie über ihre moralische Wächterfunktion stellen, wie etwa wenn einige Anführer Präsident Marcos Jr. unterstützen, um eine Präsidentschaft unter Duterte zu verhindern. Diese Tendenz, Moral als politisches Instrument zu nutzen, birgt das Risiko, religiöse Institutionen zu entwerten. Trotz dieser Spaltungen zielt die White Ribbon Movement, angeführt von Bischof Jose Colin Bagaforo und unterstützt von Bischof Efraim Tendero, darauf ab, alle korrupten Amtsträger unabhängig von ihrer politischen Zugehörigkeit zur Rechenschaft zu ziehen. Letztendlich behauptet der Beitrag, dass religiöse Führer Gerechtigkeit und moralische Vision über politisches Manövrieren stellen müssen, um ihre spirituelle Autorität und Integrität zu wahren.















