Totschnig: „Klimawandel verändert den Wasserhaushalt“ Totschnig: „Klimawandel verändert den Wasserhaushalt“ 09.06.2026

Umweltminister Totschnig hat auf Basis von Zwischenergebnissen einer Studie zum Klimawandel und dessen Auswirkungen auf den Wasserhaushalt Österreichs eine Pressekonferenz abgehalten. Die Analyse, durchgeführt von TU Wien, GeoSphere Austria, Universität Graz und BOKU Wien, zeigt, dass die Verdunstung seit 1980 um etwa 17 Prozent gestiegen ist und auf einem konstant hohen Niveau verharrt. Dies führt zu einem durchschnittlichen Sinken der Grundwasserstände um 30 bis 50 Zentimeter in den letzten zehn Jahren, wobei besonders Salzburg, Oberösterreich und Kärnten betroffen sind. Der Minister betonte die Notwendigkeit eines klimaangepassten Wassermanagements, um die Land- und Forstwirtschaft sowie Ökosysteme zu schützen und die Trinkwasserversorgung für zukünftige Generationen zu sichern, und kündigte einen Regierungsentwurf für ein Wasserentnahmeregister bis zum Sommer an. Umweltschutzorganisationen wie WWF und Greenpeace fordern zusätzlich konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Wasserspeicherung in der Landschaft und eine rasche Umsetzung des Registers.














