Der Tourismus im Berner Oberland spürt die Auswirkungen des Iran-Kriegs durch erschwerte und verteuerte Flugverbindungen, was zu einem Rückgang von Gästen aus Asien, insbesondere aus China und Indien, führt. Hotels wie das Aspen in Grindelwald verzeichnen Stornierungen für April und Mai, da diese Monate traditionell von arabischen und asiatischen Touristen frequentiert werden. Interlaken Tourismus verzeichnet im März Einbussen von bis zu zehn Prozent, insbesondere bei Gruppenreisen, während Individualreisende ihre Buchungen eher verschieben. Die Jungfraubahnen berichten ebenfalls von Schwierigkeiten für Reisende aus Indien und Südostasien. Tourismusexperten sehen jedoch eine Diversifizierung der Märkte, wobei amerikanische Gäste die Lücken füllen sollen, und schätzen die Auswirkungen als weniger gravierend ein als vor der Pandemie.