Urlauber löst unnötigen Großeinsatz in Österreich aus – Bergretter toben: „Wird von uns hören“ 05.02.2026

Ein 29-jähriger Snowboarder aus Schweden löste am 31. Januar 2026 im Zillertal, Österreich, eine Lawine aus, fuhr jedoch einfach weiter, ohne sich zu melden. Ein Liftmitarbeiter entdeckte die Lawine und alarmierte die Leitstelle Tirol, was zu einem Großeinsatz von acht Bergrettern, einer Hundestaffel und zwei Hubschraubern führte. Nach anderthalb Stunden Suche nach vermeintlich Verschütteten meldete sich der Snowboarder, nachdem er die Hubschrauber bemerkte. Die Bergretter, die für solche unnötigen Einsätze Kosten von 600 bis 1400 Euro pro Stunde berechnen, kündigten an, dem Verursacher eine Rechnung zu schicken. Dieser Vorfall ist Teil eines Problems mit "Negativlawinen", bei denen niemand verletzt wird, aber wertvolle Rettungsressourcen gebunden werden, was die Hilfe bei echten Notfällen behindert.














