Traditionsreiche Papierfabrik zum dritten mal insolvent 12.02.2026

Die traditionsreiche Papierfabrik Hainsberg, deren Geschichte bis ins Jahr 1938 zurückreicht, hat zum dritten Mal innerhalb von neun Jahren Insolvenz angemeldet. Dies geschieht kurz nach dem Abschluss umfangreicher Sanierungsmaßnahmen im Jahr 2024, die den Betrieb retten sollten. Die Fabrik, die 85 Mitarbeiter beschäftigt, war bereits 2017 und 2023 insolvent. Eine vorläufige Insolvenzverwalterin prüft derzeit die Fortführung des Geschäftsbetriebs und verhandelt mit Kunden und Lieferanten. Die genauen Gründe für die erneute Insolvenz sind unklar, jedoch leidet die deutsche Papierindustrie generell unter einer tiefgreifenden Strukturkrise, steigenden Produktionskosten wie Energie und Personal. Arbeitnehmer haben unter Umständen Anspruch auf Insolvenzgeld.














