Türkei: Prozess gegen Oppositionsführer İmamoğlu beginnt mit Hindernissen 10.03.2026

Der Prozess gegen den türkischen Oppositionsführer Ekrem İmamoğlu, der wegen angeblicher Korruption, Veruntreuung und Spionage angeklagt ist, begann in Istanbul mit Hindernissen und Tumulten. İmamoğlu, ein bedeutender Rivale von Präsident Recep Tayyip Erdoğan, wurde von jubelnden Anhängern im Gerichtssaal empfangen. Nach einer stundenlangen Unterbrechung und Anträgen auf Befangenheit des Richters, der eine Haftstrafe von 2.430 Jahren für 142 Straftaten fordert, sehen İmamoğlus Unterstützer den Prozess als politisch motiviert an. Die Festnahme des Bürgermeisters löste die größte Protestwelle in der Türkei seit den Gezi-Protesten von 2013 aus, wobei fast 2.000 Menschen festgenommen wurden.

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