"Tropfen auf den heißen Stein": Österreich will beim EU-Budget mehr sparen 16.06.2026

Bei einem Treffen der EU-Europaminister in Luxemburg forderte Österreich unter der Leitung von Ministerin Claudia Bauer substanzielle Kürzungen beim EU-Mehrjahresbudget 2028 bis 2034. Den vorliegenden Entwurf der zypriotischen Ratspräsidentschaft über rund 1,948 Billionen Euro bezeichnete Bauer als „keine Landezone“ und kritisierte die geringen Einsparungen gegenüber dem Kommissionsentwurf. Gemeinsam mit anderen Nettozahlern wie Deutschland, Schweden und Finnland pocht Österreich auf Haushaltsdisziplin und eine faire Lastenteilung. Prioritäten sollen Wettbewerb, Forschung, Sicherheit, Migration sowie der ländliche Raum sein. Neben den Budgetverhandlungen stehen beim anstehenden EU-Gipfel in Brüssel zudem das Artikel-7-Verfahren gegen Ungarn sowie die Forderung Österreichs nach gleichen Beitrittsregeln für alle Kandidatenstaaten, insbesondere für den Westbalkan, die Ukraine und Moldau, auf der Agenda. Qualität müsse hierbei vor einem schnellen Abschluss stehen.














