Trump als erster Präsident bei Fall vor Oberstem Gerichtshof 01.04.2026

Vor dem Obersten US-Gerichtshof wird am Mittwoch eine wegweisende Sammelklage gegen die Pläne von US-Präsident Donald Trump verhandelt, das Geburtsrecht auf US-Staatsbürgerschaft einzuschränken. Trump, der als erster amtierender Präsident einer solchen Verhandlung beiwohnt, möchte per Dekret verhindern, dass Kinder von Eltern ohne legalen Aufenthaltsstatus automatisch die US-Staatsbürgerschaft erhalten, obwohl der 14. Zusatzartikel der Verfassung dies bisher garantiert. Diese Regelung, bekannt als Jus Soli, besteht seit 1868 und betrifft potenziell Kinder von Migranten, Touristen und temporären Arbeitskräften. Die Klage, eingereicht von mehreren Organisationen, prüft, ob Trumps Anordnung gegen den Verfassungszusatz verstößt, der bisher nicht in Kraft getreten ist. Eine Entscheidung wird bis Juni oder Juli erwartet.














