Der irakische Premierminister Ali Al Zaidi besucht am Dienstag das Weiße Haus für seine erste Auslandsreise seit seinem Amtsantritt im Mai, was ein Bestreben nach stärkeren Beziehungen zu den Vereinigten Staaten signalisiert. Der Besuch unterstreicht Iraks schwierigen Balanceakt zwischen Washington und Teheran, da das Land während des US-Israel-Krieges gegen den Iran von beiden Seiten getroffen wurde. Die Trump-Administration hat Fortschritte bei der Entwaffnung von von Iran unterstützten Milizen als eine zentrale Bedingung für eine verstärkte Verteidigungs- und Wirtschaftskooperation mit Bagdad festgelegt.