Trump kritisiert NATO am ersten Tag des Gipfels in der Türkei 07.07.2026

US-Präsident Donald Trump äußerte sich am ersten Tag des Gipfels in der Türkei enttäuscht über die NATO und verwies auf tiefliegende Spannungen bezüglich der europäischen Verteidigungsausgaben sowie des Russland-Ukraine-Krieges. Trump kritisierte Verbündete wie Italien, Deutschland und Frankreich dafür, die US-Interessen nicht ausreichend zu unterstützen, wobei er insbesondere jüngste Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Iran erwähnte. Während er sein Verhältnis zu dem türkischen Präsidenten Erdoğan lobte, schürte Trump diplomatische Reibereien, indem er behauptete, Grönland sollte von den Vereinigten Staaten und nicht von Dänemark kontrolliert werden – ein Standpunkt, den die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen zurückwies. Inmitten dieser Streitigkeiten betonte NATO-Generalsekretär Mark Rutte die Notwendigkeit konkreter Pläne für die Verteidigungsausgaben, um den Bedrohungen durch Russland, China, Nordkorea und den Iran zu begegnen. Unterdessen nutzte Präsident Wolodymyr Selenskyj den Gipfel, um neue Verteidigungsabkommen mit Estland, den Niederlanden und Dänemark zu unterzeichnen, um verstärkte militärische Hilfe und Luftverteidigung für die Ukraine zu erwirken.
















