Trump lässt Hunderte Tiefsee-Sensoren abschalten – viel wertvolles Wissen ist dabei, verloren zu gehen 03.06.2026

Die US-Regierung unter Präsident Trump lässt über 900 Tiefsee-Sensoren abbauen, die seit 2016 im Atlantik und Pazifik wichtige Daten über Strömungen, Temperaturen und chemische Veränderungen im Meer sammeln. Dieses Forschungsprojekt, die Ocean Observatories Initiative, kostete rund 368 Millionen US-Dollar und war auf 25 Jahre ausgelegt. Forscher warnen, dass der Abbau, der im Juni beginnen und etwa 15 Monate dauern soll, zu kritischen Lücken in der Datenerfassung führen wird, insbesondere bei der Überwachung der Atlantischen Umwälzströmung (AMOC), die das globale Klima beeinflusst. Diese Entscheidung wird als Rückschritt für die wissenschaftliche Führungsrolle der USA angesehen und könnte wertvolles Fachwissen verloren gehen lassen.

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