Die Trump-Regierung erlitt eine juristische Niederlage, als ein Bundesberufungsgericht in Washington ihren Antrag ablehnte, Verfahren zur Rückzahlung unrechtmäßig erhobener US-Sonderzölle zu verzögern. Diese Entscheidung rückt die Erstattung von über 130 Milliarden Dollar näher, die von der Regierung bis Ende letzten Jahres eingenommen wurden. Hintergrund ist ein Urteil des Obersten Gerichts der USA vom Februar, das den Großteil von Trumps Sonderzöllen kippte und den Weg für Rückerstattungen an über 300.000 betroffene Importeure ebnete. Die Regierung hatte gefordert, die Verfahren erst in Monaten an das US-Gericht für Internationalen Handel zurückzuverweisen, was das Berufungsgericht als "unzumutbar" zurückwies. Trump hat bereits neue, zehnprozentige Importzölle eingeführt und droht mit einer Erhöhung auf 15 Prozent, während rund 2000 Unternehmen Klage einreichten.