Trump-Regierung wollte Millionen Menschen für tot erklären 05.06.2026

Die Trump-Regierung plante im Jahr 2018 angeblich, 2,7 Millionen Menschen für tot zu erklären, um sie zur freiwilligen Ausreise aus den USA zu zwingen. Laut einem Bericht der "Washington Post", basierend auf Aussagen eines Mitarbeiters der Sozialversicherungsbehörde, Jeremiah Schofield, sollte die Behörde diese Personen aus ihren Datenbanken löschen. Eine Sozialversicherungsnummer ist ein entscheidender Identitätsnachweis in den USA, und ihr Fehlen erschwert den Zugang zu Lohnzahlungen, Bankdienstleistungen und staatlichen Leistungen erheblich. Schofield soll die Pläne nicht umgesetzt haben, da Anwälte der Behörde darauf hinwiesen, dass die Maßnahme gegen Bundesrecht verstoßen hätte. Die Organisation DOGE soll das Vorgehen initiiert haben, mit der Hoffnung, dass die Betroffenen bei der Sozialversicherung nachfragen und so für eine Verhaftung identifiziert werden könnten. Elizabeth Warren, Senatorin von Massachusetts, bezeichnete den Vorfall als "illegalen Versuch", die Sozialversicherung als Waffe einzusetzen, um Trumps Einwanderungspolitik durchzusetzen. Die Behörde bestätigte, dass die 2,7 Millionen Menschen nicht in die Sterbekartei aufgenommen wurden.














