Trump stellt die NATO immer offener in Frage 29.03.2026

Donald Trump stellt das westliche Bündnis NATO zunehmend in Frage, was von Putin aufmerksam registriert wird. Die deutsche Politik, einschließlich des Bundeskanzlers, verlässt sich zu sehr auf gesetzliche Hürden im US-Kongress, die eine Reduzierung der US-Truppen in Europa oder einen Austritt aus der NATO verhindern könnten. Trump selbst säht jedoch Zweifel an der Abschreckung, indem er die Verteidigungsbereitschaft der USA von Gegenleistungen europäischer Verbündeter auf anderen Schauplätzen, wie im aktuellen Irankrieg, abhängig macht. Seine Äußerungen, wie "Warum sollten wir für sie da sein, wenn sie nicht für uns da sind?", deuten auf eine halbherzige NATO-Mitgliedschaft hin, bei der nicht Artikel 5, sondern bilaterale Gegenleistungen im Vordergrund stehen. Diese Haltung könnte die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass sich Amerika im Falle eines Angriffs auf NATO-Gebiet zurückhält, und die Folgen könnten lange nach dem Ende aktueller Krisen spürbar sein. Die persönliche Kritik Trumps an Friedrich Merz unterstreicht die Notwendigkeit, diesen Streit in Berlin nicht zu unterschätzen.














