Trumps internationale Allianz Kampf gegen Kartelle - nicht alle sollen dabei sein 22.03.2026

Donald Trump hat eine neue internationale Allianz namens "Shield of the Americas" ins Leben gerufen, um Drogenkartelle zu bekämpfen. Bei einem Treffen in seinem Golfclub in Florida versammelte er zwölf Präsidenten, darunter Nayib Bukele aus El Salvador und Javier Milei aus Argentinien. Bemerkenswerterweise wurden wichtige Länder wie Mexiko, Kolumbien und Brasilien nicht eingeladen, obwohl sie für die Bekämpfung des organisierten Verbrechens als unverzichtbar gelten. Experten wie Ingrid Wehr von der Heinrich-Böll-Stiftung kritisieren, dass die Allianz zentrale Akteure ausschließt und eher auf politisch genehme Präsidenten setzt, um die US-Strategie durchzusetzen. Diese Strategie, die auf eine erneute Militarisierung setzt, erinnert an die Monroe-Doktrin und zielt laut Politikwissenschaftler Abelardo Rodríguez Sumano auf die Kontrolle natürlicher Ressourcen ab, weniger auf die tatsächliche Kriminalitätsbekämpfung. Die teilnehmenden Länder stehen zudem vor der Herausforderung, ihre wirtschaftlichen Beziehungen zu China aufrechtzuerhalten, während Washington dies zurückfahren will.













