Trumps Nato-Drohung zeigt, "wie verzweifelt die USA sind" 16.03.2026

Der ehemalige deutsche Diplomat Wolfgang Fischer bewertet Donald Trumps Drohung, die NATO zu verlassen, falls diese nicht mehr Geld ausgibt, als Zeichen der Verzweiflung der USA. Fischer betont, dass jede Drohung des amerikanischen Präsidenten ernst genommen werden müsse, offenbare Trumps Forderung jedoch die Notwendigkeit der USA, Unterstützung von der NATO für einen Konflikt zu erbitten, der die Allianz nicht direkt betreffe. Die NATO stehe vor der schwierigen Entscheidung, die USA als wichtigsten Partner zu berücksichtigen, aber eine Kriegspartei zu vermeiden. Eine mögliche Lösung sei die Unterstützung einzelner NATO-Mitglieder auf nationaler Basis in der Straße von Hormus, während NATO-Generalsekretär Mark Rutte eine vermittelnde Rolle spielen könnte. Für Deutschland wäre eine direkte militärische Beteiligung aufgrund der Notwendigkeit der Bundestagszustimmung schwierig.














