Trumps neue Kriegspropaganda 20.03.2026

Seit Beginn des US-geführten Krieges gegen den Iran am 28. Februar hat die Regierung von Präsident Donald Trump eine radikal neue Propagandastrategie eingeführt, die auf TikTok-gerechte Kurzvideos, Memes und Jugendsprache setzt, um maximale Reichweite zu erzielen. Diese Kampagne, die reale Raketenangriffe mit Szenen aus Actionfilmen und Videospielen montiert, hat laut "Politico" innerhalb von vier Tagen über drei Milliarden Aufrufe generiert. Parallel dazu verschärft Verteidigungsminister Pete Hegseth die Rhetorik mit abfälligen Bezeichnungen für iranische Führungspersonen, was von Völkerrechtsexperten als problematisch eingestuft wird. Diese Mischung aus aggressiver Sprache und Social-Media-Inszenierung markiert einen deutlichen Bruch mit früheren US-Kriegsbotschaften, zielt auf junge Zielgruppen ab und wird von Militärhistorikern und Politikwissenschaftlern kritisiert, da sie die Realität des Krieges verharmlost und die Grenze zwischen Information und Unterhaltung verwischt.














