Truppenabzug aus Deutschland: Jetzt bekommt Trump plötzlich Gegenwind aus den eigenen Reihen 04.05.2026

US-Präsident Donald Trump kündigte an, deutlich mehr als die ursprünglich geplanten 5000 US-Soldaten aus Deutschland abzuziehen, und spricht von einem „massiven“ Rückzug innerhalb von sechs bis zwölf Monaten. Dies stößt nun auf deutliche Kritik aus den eigenen Reihen: Die Vorsitzenden der Verteidigungsausschüsse von Senat und Repräsentantenhaus, Roger Wicker und Mike Rogers, warnen, ein voreiliger Abzug untergrabe die Abschreckung gegenüber Russland und sende ein falsches Signal. Sie fordern eine Abstimmung mit dem Kongress und den Nato-Partnern. Deutschland beherbergt mit rund 39.000 Soldaten den größten US-Stützpunkt in Europa. Zudem gefährdet Trumps Weigerung, Mittelstreckenraketen in Europa zu stationieren, eine frühere Nato-Vereinbarung mit Kanzler Olaf Scholz und Präsident Joe Biden; Friedrich Merz bezweifelt, dass die USA überhaupt solche Systeme bereitstellen können.













