Tui-Chef widerspricht Wadephul: Gab keine Reisewarnung 03.03.2026

Tui-Chef Fritz Joussen widerspricht Außenminister Johann Wadephul bezüglich einer angeblichen Reisewarnung für den Iran. Wadephul behauptete im ZDF, es habe eine "förmliche Reisewarnung" gegeben, was Joussen entschieden zurückweist. Joussen erklärte, dass Tui jede offizielle Reisewarnung respektieren und befolgen würde, da Sicherheit oberste Priorität habe. Er betonte, dass eine solche Warnung für die Region, in der sich die Kunden befunden hätten, nicht existiert habe, andernfalls hätte Tui kein Risiko eingegangen. Joussen räumte ein, dass eine Ausweitung der Warnung auf die betroffene Region für Tui nicht vorhersehbar gewesen sei, auch eigene Recherchen hätten keine Hinweise darauf gegeben. Wadephul hatte zuvor die Verantwortung auch bei den Touristen gesehen, die nun beispielsweise in den Vereinigten Arabischen Emiraten festsitzen, und auf Hinweise seit Januar verwiesen.














