Ukraine Sexarbeit im Frontgebiet 24.06.2026

Der russische Angriffskrieg hat die wirtschaftliche Lage in der Ukraine dramatisch verschlechtert, insbesondere für junge Frauen ohne Berufserfahrung. Ljudmyla, heute 22, fand nach Kriegsbeginn keine Stelle als Barista und begann im Mai 2022 mit Sexarbeit. Sie arbeitet überwiegend in frontnahen Städten wie Isjum, ihre Kundschaft besteht fast ausschließlich aus Soldaten. Diese zahlen gut – umgerechnet knapp 120 Euro pro Stunde – und suchen oft nicht nur Sex, sondern auch das Gespräch über Kriegserlebnisse, Angst und Erschöpfung. Viele Soldaten hätten das Bedürfnis, sich mitzuteilen, weil sie ständig nur unter Männern seien und ihnen weibliche Aufmerksamkeit fehle.

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