Ukrainer schmuggelte Hunderte Minenteile durch die Schweiz 21.06.2026

Im März 2026 entdeckten Fachkräfte des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit an der Waadtländer Raststätte Pierre Féline bei einer Kontrolle eines grünen Minibusses mit ukrainischem Kennzeichen sechs verdächtige Kartons. Der Fahrer hatte diverse Möbel und Lebensmittel geladen, doch die Kartons enthielten 3D-gedruckte Plastikteile, die sich passgenau zusammenstecken ließen. Spezialisten der Schweizer Armee und des Nachrichtendienstes des Bundes (NDB) identifizierten die Teile als Bestandteile von Antipersonenminen. Diese hätten am Zielort nur noch mit einer Sprengladung und einem Auslösemechanismus versehen werden müssen, um voll funktionsfähig zu sein. Gemäß dem Schweizer Kriegsmaterialgesetz (KMG) ist die Durchfuhr solcher montagefertigen Einzelteile illegal.














