Ukrainer wegen Gedenkhelm disqualifiziert: Das IOC und die Illusion der Neutralität 12.02.2026

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat den ukrainischen Skeleton-Fahrer Wladislaw Heraskewytsch kurz vor seinem Rennen disqualifiziert, weil er sich weigerte, einen Helm mit den Gesichtern getöteter ukrainischer Sportler abzulegen. Das IOC stufte dies als politisches Statement ein, das gegen Paragraph 50.2 der Olympischen Charta verstößt, welche politische Propaganda an olympischen Stätten verbietet. Heraskewytsch bezeichnete den Helm als Hommage an Athleten, die zur olympischen Familie gehörten. Diese Entscheidung wirft erneut die Frage nach der Trennung von Sport und Politik auf und zeigt die Inkonsistenz des IOC, da ähnliche politische Äußerungen in der Vergangenheit unterschiedlich bewertet wurden. Das IOC bot an, den Helm in der Mixed Zone zu zeigen, was Heraskewytsch ablehnte; er will nun vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS ziehen.













