Der Präsident des Bundesnachrichtendiensts (BND), Martin Jäger, hat angesichts der bevorstehenden Landtagswahlen in Deutschland vor verstärkter russischer Einflussnahme durch hybride Kampagnen gewarnt. Jüngste Beispiele aus Moldau und Rumänien unterstreichen die Bedrohung durch Desinformation und Cyberangriffe, die die Demokratie gefährden könnten. Jäger kritisierte, dass die bisherigen Abwehrmaßnahmen unzureichend seien und die Abschreckung nicht funktioniere. Er plädiert für entschlossene Gegenmaßnahmen, um Russland spürbare Schmerzen zuzufügen, und deutete an, dass die Bundesregierung erwägt, die Befugnisse des BND zu erweitern, um auch Cyberangriffe und Sabotageaktionen zu ermöglichen.