Umfrage: Vorwurf Vetternwirtschaft – Mehrheit hält Anstellung von Verwandten in der AfD für problematisch 14.02.2026

Eine aktuelle Insa-Umfrage im Auftrag von „Bild“ zeigt, dass eine Mehrheit von 57 Prozent der Deutschen die Anstellung von Familienangehörigen von AfD-Abgeordneten in Bundestagsbüros als problematisch erachtet. Diese Vorwürfe der Vetternwirtschaft belasten die Partei kurz vor mehreren Landtagswahlen. Zwar seien die Beschäftigungsverhältnisse rechtlich nicht zu beanstanden, doch Parteichef Tino Chrupalla räumte ein, dass es ein „Geschmäckle“ habe. Auch innerhalb der AfD gibt es Stimmen, wie die des Thüringer Landesvorsitzenden Stefan Möller, die schärfere Verhaltensregeln fordern, um die Glaubwürdigkeit der Partei zu wahren. Die Umfrage, an der 1001 Wahlberechtigte zwischen dem 12. und 13. Februar teilnahmen, ergab zudem, dass 41 Prozent glauben, die Vorwürfe würden der Partei schaden.














