UN-Leitbild wird oft ignoriert: Papst ruft zu Respekt vor Tradition der „Olympischen Waffenruhe“ auf 06.02.2026

Papst Leo XIV. hat vor den bevorstehenden Olympischen und Paralympischen Winterspielen zu einer Wiederbelebung und Achtung der Tradition der „Olympischen Waffenruhe“ aufgerufen. In einem am Freitag vom Vatikan veröffentlichten Dokument betonte der Papst, dass dieses Instrument der Hoffnung ein Zeichen und eine Verheißung für eine versöhnte Welt sei. Die Olympische Waffenruhe, die auf einer jahrtausendealten griechischen Tradition basiert, wird seit 1993 alle zwei Jahre vom Gastgeberland bei den Vereinten Nationen eingeführt, wobei die UN-Mitgliedstaaten im November letzten Jahres eine Resolution zur Aussetzung internationaler Konflikte während der Spiele verabschiedeten. Trotz grundsätzlicher Befürwortung wird diese Leitlinie jedoch regelmäßig ignoriert, wie beispielsweise der Beginn des Ukraine-Kriegs kurz nach den Olympischen Winterspielen in Peking im Jahr 2022 zeigt. Theoretisch würde die Waffenruhe am 6. Februar beginnen und bis zum 15. März andauern.













