Die IG Metall hat den Tesla-Chef Elon Musk und die Werksleitung in Grünheide aufgefordert, Drohungen im Vorfeld der Betriebsratswahl zu unterlassen. Bezirksleiter Jan Otto kritisierte das Vorgehen als undemokratisch, nachdem Musk in einem internen Video angedeutet hatte, den Ausbau der Gigafactory zu stoppen, falls die IG Metall die Wahl gewinnt. Werksleiter André Thierig äußerte ähnliche Bedenken bezüglich des Ausbaus. Die Gewerkschaft fordert bessere Arbeitsbedingungen und einen Tarifvertrag, was Tesla ablehnt. Ein Vergleich vor dem Arbeitsgericht Frankfurt (Oder) beendet vorläufig den Streit um eine Tonaufnahme einer Betriebsratssitzung. Parallel laufen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft gegen einen Gewerkschaftssekretär wegen unerlaubter Aufnahme und gegen Werksleiter Thierig wegen übler Nachrede.