Die Journalistin Angelique Geray hat sich unter dem Pseudonym "Isabell" in die Neonazi-Szene eingeschleust, um deren Strukturen und Ideologien zu erforschen. Ihre Recherchen, die 2018 begannen und verschiedene rechtsextreme Gruppen wie die Junge Alternative, die Identitäre Bewegung und die Jungen Nationalisten umfassten, deckten erschreckende Pläne auf. Geray traf auf Jugendliche, die gewaltsame Aktionen wie den "Tag X" planten, an dem sie "Kanaken" abschlachten wollten. Sie war sogar beim Kauf von Kugelbomben in Tschechien dabei, was sie dazu veranlasste, die Behörden zu informieren und einen Anschlag auf ein Asylbewerberheim zu verhindern. Die Szene ist streng hierarchisch organisiert und zieht junge Menschen durch Gemeinschaft, Anerkennung und klare Rollenbilder an, wobei antisemitische und rassistische Ideologien zentral sind.