„Geiselnahme“Öl-Streit eskaliert: Ungarn nimmt Ukrainer fest – Kiew spricht von „Staatsterrorismus“ 06.03.2026

Die Spannungen zwischen Ungarn und der Ukraine eskalierten am Freitag im Streit um russische Öllieferungen, als ungarische Steuerbehörden sieben Ukrainer festnahmen, darunter einen ehemaligen Geheimdienstgeneral. Die Ukraine bezeichnete dies als „Geiselnahme“ und „Staatsterrorismus“, da die Festgenommenen angeblich 35 Millionen Euro und neun Kilogramm Gold von Österreich in die Ukraine transportieren sollten. Ungarns Außenminister Peter Szijjarto vermutete „Geld der ukrainischen Kriegsmafia“. Die Ukraine riet ihren Bürgern daraufhin von Reisen nach Ungarn ab. Hintergrund ist die Unterbrechung der russischen Öllieferungen über die Druschba-Pipeline, die nach ukrainischen Angaben durch einen russischen Angriff beschädigt wurde. Ungarn wirft der Ukraine vor, Reparaturen zu verzögern und blockiert EU-Hilfen für Kiew, während Präsident Orban mit weiteren Transitblockaden droht, bis die Öllieferungen wieder aufgenommen werden.














