Ungarn vor der Parlamentswahl Warum Orban nicht mehr begeistert 12.03.2026

In dem armen Dorf Told im Osten Ungarns, nahe der rumänischen Grenze, wird die wachsende Unzufriedenheit mit der Regierung von Ministerpräsident Viktor Orban deutlich, die sich in den Umfragen widerspiegelt, wo Orbans Fidesz-Partei hinter der Tisza-Partei liegt. Die Bewohner, von denen etwa 80 Prozent Roma sind, leiden unter mangelnder Infrastruktur und staatlicher Vernachlässigung, was durch die Arbeit von NGOs wie der Igazgyöngy-Stiftung ausgeglichen wird. Kurz vor der Parlamentswahl am 12. April versucht die Fidesz-Partei mit Wahlgeschenken wie Sonderunterstützungen und Sachspenden, die Gunst der Wähler zurückzugewinnen. Herausforderer Peter Magyar, ein ehemaliger Fidesz-Aussteiger, tourt durch das Land, um die Menschen direkt zu erreichen und verspricht, Orbans System zu zerschlagen, was bei einigen Dorfbewohnern Hoffnung weckt, die Orbans Politik als unzureichend für kleine Dörfer empfinden.













