MeinungDemokratie:Ungarn hat die Seite gewechselt, aber bedroht ist die EU noch immer 14.04.2026

Nach der Rückkehr Polens in eine gemeinschaftliche EU-Politik unter Donald Tusk, wird nun auch die politische Ausrichtung Ungarns im Kontext der Europäischen Union neu bewertet. Beide Länder waren in der Vergangenheit durch ihre jeweiligen Regierungen als Hindernis für eine gemeinsame EU-Politik wahrgenommen worden, was in Deutschland und bei einigen europäischen Politikern zu Überlegungen führte, ob eine EU-Osterweiterung, die 2004 unter anderem Ungarn und Polen aufnahm, ein Fehler gewesen sei. Damals kritisierten Politiker wie der ehemalige niederländische Ministerpräsident Mark Rutte im Jahr 2021, dass Ungarn bei fortgesetztem Kurs "in der Europäischen Union nichts mehr zu suchen" habe, eine Aussage, die heute angesichts möglicher politischer Verschiebungen im Land bemerkenswert erscheint.















